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Militärmuseum St.Luzisteig
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Der Generalstabschef der Schweizer Armee während des I. Weltkrieges (1914 – 1918)  stammt aus der Gegend, nämlich aus Maienfeld. Bei der Generalswahl ist Theophil Sprecher von Bernegg (1850 – 1927) zwar zu gunsten von General Wille zurückgestanden, als Generalstabschef prägte er dennoch die operativen Entscheide der Schweiz. Die Sperre Luzisteig trat in der Bedeutung hinter der Nordfront am Rhein und der Grenzbesetzung am Stelvio - Umbrail zurück, hatte aber einen Stellenwert als Grenzstellung und Ausbildungs-Waffenplatz zugleich.



Erste Pläne zur Befestigung des Kessels von Sargans entwickelte 1936 der aus Maienfeld stammende Genieoberst von Gugelberg. Der Baubeginn wurde vom damaligen Generalstabschef Jakob Labhardt im April 1939 befohlen, im gleichen Jahr wie übrigens Crestawald und die meisten Befestigungen.

1939 begann Hitler den II. Weltkrieg. General Henri Guisan inspizierte mit seinem aus Thusis stammenden Adjudanten Mario Marguth den Fortschritt im Dezember 1940 und stimmte einem Kostenrahmen für den Ausbau von 38 Mio. zu. Beim vorläufigen Abschluss des Festungsbaus 1944 waren 14 Artillerie-Werke mit total 44 Kanonen resp. Geschütze  in Kavernen erstellt. Sowohl der Deutsche wie der Italienische Generalstab erstellten im II. Weltkrieg Angriffspläne gegen die Schweiz. Die unter dem Decknamen Operation Tannenbaum bekannten Studien sahen ein Schwergewicht von Norden vor. Die Luzisteig war nicht als wichtiges Einfallstor vorgesehen.

Die Geschichte des Aktivdienstes wird in einem Geschichtsfilm präsentiert.
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